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Kriegsflüchtlinge an KRS/MRS

Willkommen in Neumarkt –
Flüchtlinge aus der Ukraine an KRS/MRS

Als am 24. Februar 2022 die ersten Berichterstattungen über den Angriff auf die Ukraine gemeldet wurden, war vielen in Europa, Deutschland und auch uns in Neumarkt schnell bewusst, dass diese Auseinandersetzung etwas Anderes ist als die parallel dazu existierenden weltweiten Konflikte und Kämpfe. Der Krieg war nach Europa gekommen und tobte nur knapp 1,5 Flugstunden von uns entfernt in der Ukraine.

Täglich verfolgen uns seitdem die Bilder aus der Ukraine. Schnell wurde das Thema auch im Unterricht relevant. In fast allen Klassen gab es viele Fragen zum Anlass des Kriegs, zu den unterschiedlichen Maßnahmen und jedoch auch zu den konkreten Folgen für uns hier in Deutschland.

Bereits nach wenigen Wochen wurde auf Veranlassung des Landratsamtes Neumarkt die Turnhalle der KRS zu einer Unterkunft für aus der Ukraine Geflüchtete umgewandelt und Schlafplätze für mehr als hundert Personen geschaffen. Die Folgen des Kriegs in der Ukraine waren nun auch spürbar in der Realität der KRS Neumarkt angekommen.

Eine Steuergruppe, bestehend aus den Schulleitern der FOS/BOS Neumarkt (OStD Domeier), des WGG Neumarkt (OStD Schiffer), unserer KRS Neumarkt (RSDin Söllner-Gsell) sowie SchAD Weigert des Staatlichen Schulamts im Landkreis Neumarkt, welcher die Leitung übernommen hat, koordiniert seitdem die Einrichtung von Pädagogischen Willkommensgruppen an den Schulen im Landkreis.
Darunter bildete auch die KRS zusammen mit der MRS ab 25. April 2022 eine dieser Gruppen, deren Zahl schon bald auf 15 ukrainische Kinder bzw. Jugendliche anstieg und die hierdurch wieder einen festen Tages- und Wochenrhythmus finden sollen.

Um den ukrainischen Schülern von Anfang an einen guten Start zu ermöglichen, wurde ihnen zur Begrüßung an ihrer neuen Schule ein „Willkommenspaket“ mit diversen Schreibutensilien und Turnbeuteln von der SMV überreicht, das dankenswerterweise von Online-Schreibsysteme zur Verfügung gestellt wurde.

Zusammen mit zwei Dolmetscherinnen – Frau Otto auf der Seite der KRS – und der gemeinsamen Schulsozialpädagogin, Frau Fürst, organisierten beide Schulen für die Jugendlichen einen Stundenplan mit fester Teilnahme am Unterricht ihnen zugewiesener Klassen z.B. in Englisch, Mathematik und Sport, aber auch am Online-Unterricht ukrainischer Schulen oder außerunterrichtlichen Aktivitäten, wie dem Erkunden der Umgebung. Zusätzlich werden sie an vier Tagen je Schulwoche von Frau Baumann, einer pädagogischen Fachkraft im Offenen Ganztag der MRS, in Deutsch unterrichtet. Zu diesen Terminen wechseln unsere ukrainischen Jungs an die Mädchenrealschule.

Insgesamt fanden die Jugendlichen ihren Platz bald in den beiden Schulgemeinschaften, waren wie selbstverständlich im Schulhaus unterwegs und integrierten sich in den Alltag. Hatten die Jungs der KRS anfangs noch Hemmnisse, die ukrainischen Jungs auf Englisch anzusprechen, so ergaben sich später schnell kleinere Gespräche zwischen den Jugendlichen. Dabei zeigte sich auch, dass das oftmals abstrakt wahrgenommene Schulenglisch nun doch seine Wirkung hat und die Schüler sich sinnvoll und gut untereinander verständigen konnten.

Peter Diepold

Schule fürs Leben – Alltagskompetenzen

Projektwoche „Schule fürs Leben – Alltagskompetenzen“

Zur Stärkung des Praxis- und Lebensweltbezugs an den Schulen wurde vom Kultusministerium das Programm „Schule fürs Leben – Alltagskompetenzen“ ausgerufen, welches in diesem Schuljahr an allen allgemeinbildenden Schulen umgesetzt werden sollte, nachdem pandemiebedingt eine Realisierung des Konzepts bisher nicht möglich war. Dieses Projekt soll einen Umfang von fünf Unterrichtstagen umfassen und die Handlungsfelder Ernährung, Gesundheit, Haushaltsführung, Umweltverhalten, selbstbestimmtes Verbraucherverhalten sowie Digital handeln umfassen. Die Themen Alltagskompetenz und Lebensökonomie helfen, Fragestellungen des alltäglichen Lebens zu erkennen und zu verstehen, angemessen auf entsprechende Herausforderungen zu reagieren sowie im Alltag erfolgreich und nachhaltig zu handeln.  Das Konzept setzten wir an unserer Schule in jeder unserer Klassen der 7. Jahrgangsstufe in Form von fünf Projekttagen um.

Das Herzstück war dabei die Zusammenarbeit mit externen Expertinnen und Experten im Rahmen von Projekten und Exkursionen. Dazu luden wir vier externe Experten und Expertinnen ein, die unsere Schüler an zwei Expertentagen (10.05. und 12.05.) über die folgenden Themen informierten: Naturimkerei Bösl (Biodiversität), Johann Fruth (Grüne Energie, nachwachsende Rohstoffe), Kathrin Götz (Nahrungszubereitung / Resteverwertung von Lebensmitteln). Nachdem uns der vierte Experte krankheitsbedingt absagte, machte sich Herr Berger selbst zum Experten und bot Informationen rund um das Thema Plastik an.

Die Schüler konnten dabei von dem breiten Wissen der Experten profitieren, an theoretischen und auch praktischen Inhalten teilhaben und an eigenen Erfahrungen sowie dem eigenen Vorwissen anknüpfen. Besonders die Aktivitäten in der Schulküche oder auch die Stationen rund um den Honig fanden großen Anklang.

Ein dritter Projekttag (11.05. und 13.05.) wurde durch die Unterstützung Fachschaften Ernährung und Gesundheit, Wirtschaft und Recht sowie Sport in jeder 7. Klasse angeboten, an dem die Schüler jeweils in drei Doppelstundenblöcken von unseren schulinternen Expertinnen und Experten über Themen wie Gesundheit und Ausdauer, Aufbau der Ernährungspyramide, Zubereitung einer gesunden Speise und nachhaltiges Einkaufsverhalten unterrichtet wurden.

In den folgenden Wochen bis zu den Pfingstferien unternahmen die Klassen außerdem noch zwei Exkursionen zu Betrieben aus der Umgebung und sammelten dabei Eindrücke vor Ort. Die erste Exkursion zum Thema Grüne Energie startete in Lauterhofen: Dort bekamen die Schüler sehr interessante Einblicke in die Erzeugung grüner Energie durch Photovoltaik, Solarthermie und auch in Form einer Hackschnitzelheizung geboten. Im weiteren Verlauf wanderten wir in der Umgebung zu einer Kurzumtriebsplantage und begutachteten einen jungen Pappelwald für die Hackschnitzelproduktion. Abschließend bekamen wir in Schwalbach noch Einblicke in die Funktionsweise und den Aufbau einer Biogasanlage.

Die zweite außerschulische Aktivität führte uns nach Gspannberg zu einem Milchviehbetrieb der Familie Schwarz. Nach einer anfänglichen Führung über den Hof, durch den Stall- und Futterbereich hin zur Melkeinrichtung konnten die Schüler anschließend in fünf verschiedenen Stationen unter anderem Erfahrungen im Melken, im Zusammenstellen des Futters, in der Erzeugung von Butter aus frischer Milch gewinnen und Einblicke in die Aufzucht von Kühen sowie die Vielfalt der Milcherzeugnisse erhalten. Abschließend ließen sich alle eine leckere Brotzeit schmecken, bei der frische Käsebrote probiert werden konnten.

Die Schüler lernten bei diesem Projekt fächerübergreifend, lebensnah sowie anwendungsbezogen und erwarben wichtige Kompetenzen für den Alltag.

Wir möchten uns nochmals ausdrücklich für die großartige Unterstützung der externen Experten bedanken, deren Engagement dieses Projekt erst so richtig mit Leben füllte.

Ihnen allen gilt unser herzlicher Dank!

Thomas Berger

“Achtung Auto Online” – Verkehrserziehung

Schüler erlernen grundlegende physikalische Gesetze:
Reaktionsweg + Bremsweg = Anhalteweg

Für ein sicheres Verhalten im Straßenverkehr spielen die richtige Einschätzung von Gefahrensituationen, ein gutes Reaktionsvermögen und die Kenntnis grundlegender physikalischer Gesetze eine entscheidende Rolle. „Hallo Auto“ wurde entwickelt, um Kindern in der Realität – mit praktischen Übungen und reichlich Schüleraktivität – den Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit, Reaktionsweg, Bremsweg, Fahrbahnbeschaffenheit und dem daraus folgenden Anhalteweg zu vermitteln, sowohl aus der Perspektive des Fußgängers als auch des Beifahrers.


www.verkehrshelden.com

Sammelaktion für Flüchtlinge an der KRS

Auch an der KRS wurden Sachspenden für Geflüchtete aus der Ukraine gesammelt. Spenden konnten in den Pausen im SMV-Zimmer abgegeben werden und schon bald kamen viele Sachen (Kuscheltiere, Spiele, Malsachen, Tretroller usw.) zusammen.

Im Austausch mit Geflohenen, die in der Turnhalle untergekommen waren, wurde deutlich, dass Fahrräder gesucht werden. Also wurde ein Suchaufruf für Fahrräder gestartet und es fanden sich Schüler, die ihr eigenes altes Kinderrad oder das Rad der Eltern spenden wollten. Am Freitag, den 13.05.22, übergaben stellvertretend für alle Schüler der KRS der Schülersprecher Valentin Meier, weitere Mitglieder der SMV, Schulleiterin Sabine Söllner-Gsell und Verbindungslehrer Michael Meier die Sachspenden und Räder an “Mia and friends” im neuen Markt.

Danke für jede Hilfe und Spende!

Fairnetzen an der KRS

Schulsozialpädagogik:

 „Fairnetzen“ – Medienkompetenztraining in der 5. Jahrgangsstufe

Der „Fairnetzen“-Projekttag umfasste vier Schulstunden an einem Projekttag im März (28.03.-31.03.2022).

Durchgeführt wurde das Programm von Frau Fürst, (Sozialpädagogin) und Herr Isslinger.

Das Training leistet einen wesentlichen Beitrag zur Medienmündigkeit von Kindern und Jugendlichen. Prävention im Umgang mit Medien ist der beste Weg um Mediensucht und Cybermobbing zu vermeiden.

Die Inhalte wurden den Schülern in Form von Übungen, Rollenspielen und weiteren pädagogischen Methoden vermittelt. Im Anschluss an jede Übung folgte  eine intensive Nachbesprechung des Erlebten. Auch eine Vertiefung der einzelnen Themen durch altersgerechte Kurzfilme kam zum Einsatz. Handlungsorientiert bekamen die Schüler die Möglichkeit ihre Erfahrungen mit den „Neuen Medien“ zu reflektieren, ihre Einstellung nachhaltig zu verändern und ihre Kompetenzen zu erweitern.

Schließlich wurden am Ende jedes Themenblocks Leitsätze formuliert, die helfen könnten, den ein oder anderen geplanten Vorsatz umzusetzen.

Um den Transfer in das häusliche Umfeld zu gewährleisten, bekamen die Schüler die Aufgabe, zuhause von „Fairnetzen“ zu berichten. Des Weiteren bekam jeder Schüler einen Elternratgeber der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) mit nach Hause.

Quelle und weitere Informationen finden Sie sind unter www.pack-mas.info/fairnetzen.de oder unter www.klicksafe.de

Text: T. Fürst

Planspiel Börse der KRS

PLANSPIEL BÖRSE 2021

„Kaufen Sie Aktien, nehmen Sie Schlaftabletten, und schauen Sie die Papiere nicht mehr an. Nach vielen Jahren werden Sie sehen: Sie sind reich.“

André Kostolany

Manchmal reichen auch nur Monate, um mit dieser legendären Börsenweisheit erfolgreich zu sein. Bewiesen durch Julian Gebhardt, Jannik Hiereth und Jacob Rinno aus der Klasse 9b, die ihre Wertpapiere im Oktober gekauft hatten und Anfang Februar bei der Bekanntgabe der Siegerteams völlig überrascht wurden. Als Team „J.AG“ sicherten sie sich den Hauptpreis im Bereich „Nachhaltigkeit“, bei dem die Investments in Unternehmen erfolgen, die sich insbesondere an ökologischen, sozialen und ethischen Kriterien orientieren. Da sich das Preisgeld in Höhe von 200,00 € nicht gut auf drei Sieger aufteilen lässt, spendeten die Jungs einen Teil ihres Gewinns an die SMV-Kasse.

Das Planspiel Börse ist ein Online-Wettbewerb der Sparkassen, bei dem die Teilnehmer ein Wertpapierdepot mit einem virtuellen Spielkapital von 50.000,00 € eröffnen. Dieses Spielkapital gilt es durch geschickte Transaktionen an der Börse zu vermehren, wobei die fiktiven Käufe und Verkäufe dabei fortlaufend mit den realen Kursen während der Börsenöffnungszeiten abgerechnet werden.

Andreas Bäumel

Valentinsaktion KRS & MRS

Liebesgrüße mit Schokolade

Am Valentinstag schwirrte Amor auch durch die KRS und überbrachte den Jungs, aber auch einigen Lehrkräften, liebe Grüße.
Zusammen mit der SMV der MRS waren die Schülersprecher und ihr Team im Vorfeld im Einsatz und haben sehr viele Grußkarten verkauft. Zusammen mit einem süßen PopCake wurden diese Grüße dann am Valentinstag an der MRS und KRS ausgeteilt.