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Neue Schulweghelfer

Neue Schulweghelfer für beide Realschulen

Ein seit vielen Jahren bewährtes gemeinsames Projekt der Knaben und Mädchenrealschule Neumarkt geht in eine neue Runde. Zusammen mit PHK Thomas Quaas und PHK Martin Schlaffer von der Polizeidienststelle Neumarkt und Herrn Bernd Glas vom Busunternehmen Arzt und den zuständigen Lehrerteams der KRS und MRS wurden 45 neue Schulweghelfer geschult.

Die gemischten Teams kümmern sich um die Bushaltestelle am Freibad. Dort sorgen sie mittags für ein geordnetes Einsteigen in die Schulbusse. Ausgestattet mit gelben Warnwesten sind sie für die Busfahrer und Schüler/-innen gut zu erkennen. Durch Ihren Dienst leisten die Schulweghelfer, die aus den 8. bis 10. Klassen kommen, einen wichtigen ehrenamtlichen Beitrag für die Sicherheit an der Bushaltestelle, der am Ende des Schuljahres mit einem Zertifikat belohnt wird.

Vielen Dank an die Jungs und Mädels, die sich dieser wichtigen Aufgabe in diesem Schuljahr widmen.

Präventionsprogramm „Maßhalten“

Präventionsprogramm „Maßhalten“ – Thema Sucht

Am Dienstag, den 25.10.2022, besuchten die 9. Klassen der Knabenrealschule Neumarkt das Klassenzimmerstück „Drug Diaries“, welches von zwei Schauspielern des Kinder- und Jugendtheaters Chapeau Claque aus Bamberg aufgeführt wurde.

Schon im letzten Schuljahr beschäftigte sich die damals 8. Jahrgangsstufe gemeinsam mit der Sozialpädagogin, Teresa Fürst, im Präventionsprogramm „Maßhalten“ mit dem Thema Sucht. Im Sinne der Nachhaltigkeit wird auch in diesem Schuljahr das Thema „Sucht“ weiter aufgegriffen.

So entstand die Idee der Sozialpädagogin, Teresa Fürst, die Theatergruppe „Chapeau Claque“ an die Knabenrealschule zu holen.

Im Theaterstück geht es um ein jugendliches Paar, Ben und Anna, das zusammen nach Berlin ziehen will, um dort gemeinsam mit ihrer Musik auftreten zu können.

Nach einem gemeinsamen Besuch auf einer Party ist Ben total k.o. und Anna merkt, dass etwas mit ihm nicht stimmt. Ben gibt zu, zusammen mit einem Freund Kräuter geraucht zu haben. Ben rutscht immer tiefer in die Abhängigkeit und verändert sich immer mehr zum Negativen. Er belügt seine Freunde und seine Familie, macht Schulden und vernachlässigt seine Band, die ihm eigentlich so wichtig ist

Zur gleichen Zeit macht Anna eine totale Co-Abhängigkeit durch. Nach anfänglichem Misstrauen gegenüber Ben und den Drogen ist sie später selbst bereit, die Kräuter zu konsumieren. Ben und Hanna rauchen die letzten Kräuter zusammen, was fatale Folgen für die junge Frau hat. Hannas Sprachzentrum wird zum Großteil beschädigt und sie ist teilweise gelähmt…
Das Präventionstheater „Drug Diaries“ beschreibt einerseits eine typische Suchtentwicklung. Zum anderen wird versucht, die persönlichen und individuellen Gründe für ein Suchtverhalten zu hinterfragen und zu verstehen. Warum fange ich an, brauche mehr, komme nicht mehr davon los? Und was gibt mir sonst Halt, wenn es mal nicht so gut läuft?

Im Anschluss an das Theaterstück wurde das vorgetragene Thema reflektiert und verschiedene Aspekte der Drogen (Suchtdefinition, Arten von Drogen, Verhaltensmuster der Süchtigen usw.) aufgegriffen und erschlossen. Anschließend durften die Schüler unter Abwesenheit der Lehrkräfte ihre noch offenen Fragen stellen.

Auch im weiteren Verlauf des Schuljahres 2022/2023, sowie in den kommenden Jahren, ist die Suchtpräventionsarbeit an der Knabenrealschule Neumarkt, durch Sozialpädagogin T. Fürst, fest verankert.

Schulung der Schulweghelfer

SchulweghelferInnen nach 3 Jahren Pause wieder gemeinsam im Einsatz

Nach einer dreijährigen Pause wurden vergangenen Freitag erstmals wieder knapp 50 Jungen und Mädchen der beiden Neumarkter Realschulen zu Schulweghelfern ausgebildet.

In einer zweistündigen Schulung an der KRS, die von den beiden Polizeihauptkommissaren Thomas Quaas und Martin Schlaffer (VP Neumarkt) in Zusammenarbeit mit den betreuenden Lehrkräften Katharina Macho, Albert Papendieck, Susanne Zankl (MRS) sowie Sandra Ehrensberger, Stefanie Schäffer und Edith Worden (KRS) durchgeführt wurde, bekamen die Jugendlichen viele Informationen, die ihnen helfen, für Ordnung und Sicherheit beim Einsteigen in die Busse am Schlossbad zu sorgen.

Foto: Robert Wolrab

Herr Glas vom Busunternehmen Arzt-Reisen, der das Projekt von Anbeginn an unterstützt, machte deutlich, wie sich das Geschehen an der Haltestelle aus Sicht eines Busfahrers abspielt. Darüber hinaus spendete er weitere Sicherheitswesten in der typisch gelben Signalfarbe, mit der die Schulweghelfer deutlich sichtbar sind.

Die Schulleiterin der Knabenrealschule Sabine Söllner-Gsell (RSDin) dankte ihm und allen weiteren Verantwortlichen, die zum Gelingen der Schulung beitrugen, herzlich und würdigte die gute Zusammenarbeit. Ihr Dank galt auch den zahlreichen Jugendlichen, die diese wichtige Aufgabe im kommenden Jahr ehrenamtlich übernehmen und so für ein Stück weit mehr Sicherheit an der Bushaltestelle sorgen. So freuen wir uns auf ein schönes und hoffentlich wieder unfallfreies Schuljahr!

Foto: Robert Wolrab
Foto: Robert Wolrab

Kopfrechenkönige 2022

Kopfrechenwettbewerb 2022 an der KRS

Rückblickend auf eine lange Tradition, wurde auch in diesem Schuljahr ein Kopfrechenwettbewerb der Klassen 5 und 6 ausgetragen. Über mehrere Monate ermittelten die Mathematiklehrer in den einzelnen Klassen zwei Schüler, die mit kniffligen Aufgaben aus unterschiedlichen Stoffgebieten der Mathematik besonders geschickt und schnell, ohne Hilfsmittel, rechnen konnten.

Folgende Klassenchampions haben sich für die Wettbewerbe der Jahrgansstufen qualifiziert.

Aus den 5. Klassen: Schwarz Matthias, Tänzer Florian, Kevin Gerhardt, Simon Iberl, Anton Schneider, Julian Ziegler, Tommy Baumann und Lukas Schroll.

Aus den 6. Klassen: Marlon Marx, Maximilian Sieger, Leo Quegwer, Blomeier Jonas, Dorner Simon, Döhla Nico, Stiegler Daniel, Ivan Matijevic und Máxim Cerny.

Als Sieger im Wettbewerb der Jahrgangsstufen haben sich Lukas Schroll (5. Klasse) und Nico Döhla (6. Klasse) durchgesetzt.

Hofmeister Gunter

FOS-Besuch von Schülern der KRS

FOS-Besuch von Schülern der KRSKooperation und Information

Seit mittlerweile vielen Jahren arbeitet unsere Realschule mit der Fachoberschule Neumarkt in verschiedenen Projekten zusammen, um Schülern den Einstieg in die weiterführende Schule zu erleichtern.

Im Rahmen dieser Kooperation waren am 30.06.2022, 53 Schüler unserer 9. Klassen zum Informationsbesuch an der FOS- Neumarkt.

Zu Beginn stellten FOS-Schüler die unterschiedlichen Zweige vor, die es zur Auswahl gibt und berichteten von ihren Erfahrungen aus den Praktika, die sie in den unterschiedlichsten Firmen ableisteten. Wichtige Fragen, zum Einstieg an der FOS, konnten so direkt von Schüler zu Schüler beantwortet werden. Danach wurden der IT-Fachbereich und die Technik-Werkstätten besichtigt. Die dortigen Meister für Elektro und Metall brachten informative Einblicke, ebenso wie der Fachbereich Informatik.

Herr OStR R. Schieder von der FOS / BOS Neumarkt und Herr G. Hofmeister von der Knabenrealschule leiten und organisieren seit Jahren diese Schulkooperation und können eine sehr erfolgreiche Bilanz ziehen.

G. Hofmeister

Kriegsflüchtlinge an KRS/MRS

Willkommen in Neumarkt –
Flüchtlinge aus der Ukraine an KRS/MRS

Als am 24. Februar 2022 die ersten Berichterstattungen über den Angriff auf die Ukraine gemeldet wurden, war vielen in Europa, Deutschland und auch uns in Neumarkt schnell bewusst, dass diese Auseinandersetzung etwas Anderes ist als die parallel dazu existierenden weltweiten Konflikte und Kämpfe. Der Krieg war nach Europa gekommen und tobte nur knapp 1,5 Flugstunden von uns entfernt in der Ukraine.

Täglich verfolgen uns seitdem die Bilder aus der Ukraine. Schnell wurde das Thema auch im Unterricht relevant. In fast allen Klassen gab es viele Fragen zum Anlass des Kriegs, zu den unterschiedlichen Maßnahmen und jedoch auch zu den konkreten Folgen für uns hier in Deutschland.

Bereits nach wenigen Wochen wurde auf Veranlassung des Landratsamtes Neumarkt die Turnhalle der KRS zu einer Unterkunft für aus der Ukraine Geflüchtete umgewandelt und Schlafplätze für mehr als hundert Personen geschaffen. Die Folgen des Kriegs in der Ukraine waren nun auch spürbar in der Realität der KRS Neumarkt angekommen.

Eine Steuergruppe, bestehend aus den Schulleitern der FOS/BOS Neumarkt (OStD Domeier), des WGG Neumarkt (OStD Schiffer), unserer KRS Neumarkt (RSDin Söllner-Gsell) sowie SchAD Weigert des Staatlichen Schulamts im Landkreis Neumarkt, welcher die Leitung übernommen hat, koordiniert seitdem die Einrichtung von Pädagogischen Willkommensgruppen an den Schulen im Landkreis.
Darunter bildete auch die KRS zusammen mit der MRS ab 25. April 2022 eine dieser Gruppen, deren Zahl schon bald auf 15 ukrainische Kinder bzw. Jugendliche anstieg und die hierdurch wieder einen festen Tages- und Wochenrhythmus finden sollen.

Um den ukrainischen Schülern von Anfang an einen guten Start zu ermöglichen, wurde ihnen zur Begrüßung an ihrer neuen Schule ein „Willkommenspaket“ mit diversen Schreibutensilien und Turnbeuteln von der SMV überreicht, das dankenswerterweise von Online-Schreibsysteme zur Verfügung gestellt wurde.

Zusammen mit zwei Dolmetscherinnen – Frau Otto auf der Seite der KRS – und der gemeinsamen Schulsozialpädagogin, Frau Fürst, organisierten beide Schulen für die Jugendlichen einen Stundenplan mit fester Teilnahme am Unterricht ihnen zugewiesener Klassen z.B. in Englisch, Mathematik und Sport, aber auch am Online-Unterricht ukrainischer Schulen oder außerunterrichtlichen Aktivitäten, wie dem Erkunden der Umgebung. Zusätzlich werden sie an vier Tagen je Schulwoche von Frau Baumann, einer pädagogischen Fachkraft im Offenen Ganztag der MRS, in Deutsch unterrichtet. Zu diesen Terminen wechseln unsere ukrainischen Jungs an die Mädchenrealschule.

Insgesamt fanden die Jugendlichen ihren Platz bald in den beiden Schulgemeinschaften, waren wie selbstverständlich im Schulhaus unterwegs und integrierten sich in den Alltag. Hatten die Jungs der KRS anfangs noch Hemmnisse, die ukrainischen Jungs auf Englisch anzusprechen, so ergaben sich später schnell kleinere Gespräche zwischen den Jugendlichen. Dabei zeigte sich auch, dass das oftmals abstrakt wahrgenommene Schulenglisch nun doch seine Wirkung hat und die Schüler sich sinnvoll und gut untereinander verständigen konnten.

Peter Diepold

Schule fürs Leben – Alltagskompetenzen

Projektwoche „Schule fürs Leben – Alltagskompetenzen“

Zur Stärkung des Praxis- und Lebensweltbezugs an den Schulen wurde vom Kultusministerium das Programm „Schule fürs Leben – Alltagskompetenzen“ ausgerufen, welches in diesem Schuljahr an allen allgemeinbildenden Schulen umgesetzt werden sollte, nachdem pandemiebedingt eine Realisierung des Konzepts bisher nicht möglich war. Dieses Projekt soll einen Umfang von fünf Unterrichtstagen umfassen und die Handlungsfelder Ernährung, Gesundheit, Haushaltsführung, Umweltverhalten, selbstbestimmtes Verbraucherverhalten sowie Digital handeln umfassen. Die Themen Alltagskompetenz und Lebensökonomie helfen, Fragestellungen des alltäglichen Lebens zu erkennen und zu verstehen, angemessen auf entsprechende Herausforderungen zu reagieren sowie im Alltag erfolgreich und nachhaltig zu handeln.  Das Konzept setzten wir an unserer Schule in jeder unserer Klassen der 7. Jahrgangsstufe in Form von fünf Projekttagen um.

Das Herzstück war dabei die Zusammenarbeit mit externen Expertinnen und Experten im Rahmen von Projekten und Exkursionen. Dazu luden wir vier externe Experten und Expertinnen ein, die unsere Schüler an zwei Expertentagen (10.05. und 12.05.) über die folgenden Themen informierten: Naturimkerei Bösl (Biodiversität), Johann Fruth (Grüne Energie, nachwachsende Rohstoffe), Kathrin Götz (Nahrungszubereitung / Resteverwertung von Lebensmitteln). Nachdem uns der vierte Experte krankheitsbedingt absagte, machte sich Herr Berger selbst zum Experten und bot Informationen rund um das Thema Plastik an.

Die Schüler konnten dabei von dem breiten Wissen der Experten profitieren, an theoretischen und auch praktischen Inhalten teilhaben und an eigenen Erfahrungen sowie dem eigenen Vorwissen anknüpfen. Besonders die Aktivitäten in der Schulküche oder auch die Stationen rund um den Honig fanden großen Anklang.

Ein dritter Projekttag (11.05. und 13.05.) wurde durch die Unterstützung Fachschaften Ernährung und Gesundheit, Wirtschaft und Recht sowie Sport in jeder 7. Klasse angeboten, an dem die Schüler jeweils in drei Doppelstundenblöcken von unseren schulinternen Expertinnen und Experten über Themen wie Gesundheit und Ausdauer, Aufbau der Ernährungspyramide, Zubereitung einer gesunden Speise und nachhaltiges Einkaufsverhalten unterrichtet wurden.

In den folgenden Wochen bis zu den Pfingstferien unternahmen die Klassen außerdem noch zwei Exkursionen zu Betrieben aus der Umgebung und sammelten dabei Eindrücke vor Ort. Die erste Exkursion zum Thema Grüne Energie startete in Lauterhofen: Dort bekamen die Schüler sehr interessante Einblicke in die Erzeugung grüner Energie durch Photovoltaik, Solarthermie und auch in Form einer Hackschnitzelheizung geboten. Im weiteren Verlauf wanderten wir in der Umgebung zu einer Kurzumtriebsplantage und begutachteten einen jungen Pappelwald für die Hackschnitzelproduktion. Abschließend bekamen wir in Schwalbach noch Einblicke in die Funktionsweise und den Aufbau einer Biogasanlage.

Die zweite außerschulische Aktivität führte uns nach Gspannberg zu einem Milchviehbetrieb der Familie Schwarz. Nach einer anfänglichen Führung über den Hof, durch den Stall- und Futterbereich hin zur Melkeinrichtung konnten die Schüler anschließend in fünf verschiedenen Stationen unter anderem Erfahrungen im Melken, im Zusammenstellen des Futters, in der Erzeugung von Butter aus frischer Milch gewinnen und Einblicke in die Aufzucht von Kühen sowie die Vielfalt der Milcherzeugnisse erhalten. Abschließend ließen sich alle eine leckere Brotzeit schmecken, bei der frische Käsebrote probiert werden konnten.

Die Schüler lernten bei diesem Projekt fächerübergreifend, lebensnah sowie anwendungsbezogen und erwarben wichtige Kompetenzen für den Alltag.

Wir möchten uns nochmals ausdrücklich für die großartige Unterstützung der externen Experten bedanken, deren Engagement dieses Projekt erst so richtig mit Leben füllte.

Ihnen allen gilt unser herzlicher Dank!

Thomas Berger