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White Horse Theatre

English on stage

Just vor dem Wochenende, am Freitag, 24. Mai 2019, konnte die Fachschaft Englisch den Schülern der 6. Jahrgangsstufe, sowie den Klassen 7a und 7e einen kulturellen Leckerbissen bieten: ein 60minütiges Theaterstück in original englischer Sprache mit dem (eigentlich unappetitlichen) Titel „The Slug in the Shoe“. Das White Horse Theatre gastierte auch heuer wieder an der KRS und gab die Komödie um zwei streichspielende Kids im Alter der begeisterten Zuschauer zum Besten. Auch die anwesenden Englischlehrer mussten über die witzige Darbietung schmunzeln.
Foto: Robert Wolrab
Foto: Robert Wolrab
Foto: Robert Wolrab

KRS – Sportcamp 2019

Freitag, 10 Uhr – Heimreise nach Neumarkt

Donnerstag, 9 Uhr – Morgensport

Foto: Robert Wolrab
Foto: Robert Wolrab

Mittwoch,10 Uhr – Karate & Team-Training

Foto: Robert Wolrab
Foto: Robert Wolrab
Foto: Robert Wolrab
Foto: Robert Wolrab
Foto: Robert Wolrab

7:30 Uhr – Frühsport

Foto: Robert Wolrab

Dienstag, 8:30 Uhr – Aufstieg zum Kaiterberg/Mittagstein (1034 m) und Kreuzfelsen (999 m) ca. 17 km.

Foto: M. Meier
Foto: Robert Wolrab

Montag, 13:00 Uhr – Bad Kötzting und Wanderung nach Blaibach (ca. 9 km)

Foto: Robert Wolrab
Foto: Robert Wolrab
Foto: Robert Wolrab

Fairer Stadtrundgang 7b & 7c

Eine Welt

Es ist heiß. Sehr heiß. Doch ich sitze seit gefühlt unendlich vielen Stunden in einer maroden Fabrikhalle im Nirgendwo und schufte. Ich bin müde. Sollte ich aber langsamer arbeiten oder es wagen, einzuschlafen, kommt der Aufseher und schlägt mich oder sperrt mich in eine Kühlkammer.
Diese Sätze könnten wohl in einem beliebigen Band der „Tribute von Panem“ stehen, doch leider kommt es tagtäglich in Fabriken von Entwicklungsländern zu solchen Missständen.
Dass es auch anders geht, wurde den Klassen 7b und 7c, am 08.05.2019 und 10.05.2019 auf dem „Fairen Stadtrundgang“ durch Neumarkt von Frau Rupp, einer Mitarbeiterin des Eine-Welt-Ladens Neumarkt erklärt. In dem Geschäft finden sich Artikel von A – Z mit einer besonderen Eigenschaft: Sie wurden unter fairen Bedingungen nachhaltig hergestellt.
Zu Beginn des Workshops legte Frau Rupp zunächst eine Weltkarte auf den Boden und ließ die 30-köpfige Klasse 30 Stücke Schokolade auf die Kontinente verteilen, um deren Wohlstand und die Verteilung des Weltvermögens zu verdeutlichen. Schnell wurde das Ungleichgewicht zwischen den reichen Kontinenten wie Europa und Nordamerika und den ausgebeuteten armen Kontinenten wie Afrika und Asien deutlich.
Angekommen am Bürgerhaus erfuhr die Schulklasse, dass die Stadt Neumarkt die erste Fairtrade-Stadt Bayerns ist und das Amt für Nachhaltigkeit im Bürgerhaus seinen Sitz hat. „Nachhaltig bedeutet“, so erklärte Frau Rupp, „dass wir nicht mehr verbrauchen als nachwächst. Auf diese Weise stehen die Ressourcen, die wir haben, auch unseren Nachfahren noch zur Verfügung.“
Am Beispiel des fair gehandelten Kaffees, der im Bürgerhaus übrigens ausschließlich getrunken wird, wurde den Schülern vor Augen geführt, welche Konsequenzen niedrige Kaffeepreise für einen Kaffeebauern zum Beispiel in Kolumbien mit sich bringen. Fünf Jahre benötigt ein Kaffeebauer bis er seine Kaffeebohnen ernten kann. Zusätzlich sind die Preise von den Schwankungen an der Börse abhängig. Für die Bauern ist der Anbau deswegen oft unrentabel, sodass sie oftmals auf den Drogenanbau umsteigen. Zum Nachdenken regte die Jungs während des Workshops weiterhin die Aufgabe an, den Verdienst von zwei Kaffee anbauenden Familien mit einem Verdienst von einerseits 80 Dollar und andererseits 160 Dollar auf verschiedene lebensnotwendige Dinge aufzuteilen: Essen, Arzneimittel, Schulausbildung, Anbau in der Landwirtschaft, Hauseinrichtung und Fahrkosten. Schnell wurde klar, dass bei einem geringen Verdienst die Grundbedürfnisse der Kaffeebauern, wie Nahrung oder medizinische Versorgung, kaum oder gar nicht befriedigt werden können, während Bauern, die einen fair bezahlten Kaffeepreis erhalten, einen erheblich höheren Lebensstandard besitzen.
Die letzte Station auf dem fairen Stadtrundgang sollte das Neumarkter Rathaus sein, wo Umstände der Entstehung und die Produktionsschritte eines billigen T-Shirts aus Indien thematisiert wurden. Erstaunen ließ die Jungs unter anderem, dass 100 Liter Wasser für die Herstellung von drei T-Shirts benötigt werden und die Arbeiter auf den Baumwollplantagen ohne Schutzkleidung durch das ständige Bespritzen mit hochgiftigen Düngemitteln aus dem Flugzeug schwer krank werden. Die nähere Betrachtung der Produktionsschritte vom Anbau, Spritzen, Ernten, Spinnen, Weben, Färben, Nähen über das Bügeln und Verpacken bis hin zum Transport, Verkauf und die Entsorgung deckte schließlich weitere unmenschliche Arbeitsbedingungen auf. In kaum gesicherten Industriehallen ohne Notausgänge, Feuerlöscher und mit viel zu engen Gängen kommt es während der Arbeit kaum zu einer Fluchtmöglichkeit, wenn Feuer auftritt, wie ein trauriges Beispiel aus der Vergangenheit in Bangladesch zeigte. Schwangere Frauen müssen oftmals die harte Bügelarbeit übernehmen – in heißen, schweißtreiben Räumen – um sie auf diese Weise zur Kündigung zu bringen. Auch die Umwelt leidet in Indien extrem unter der Kleidungsindustrie, so sagen Indiens Flüsse oftmals voraus, welche T-Shirt-Farbe im nächsten Jahr Trend sein wird, nachdem die Abwässer ungeklärt in die Flüsse geleitet werden.
„Was macht ihr eigentlich mit euren Kleidern, wenn ihr sie nicht mehr benötigt?“, erkundigte sich die Expertin aus dem Eine-Welt-Laden zum Ende des Stadtrundgangs. Neben dem Verschenken, dem Verkauf auf Basaren, dem Spenden in der Kleiderkammer kamen auch die Entsorgung in Kleidercontainern zur Sprache, wobei man hier unbedingt auf das Siegel „Faire Wertung“ aufpassen muss, so warnte Frau Rupp. Um den Wert von Kleidung weiterhin zu erhalten, werden in Neumarkt als Fairtrade-Stadt aus alten Kleidern Taschen genäht.
Wieder angekommen im Unterricht, reflektierten die Schüler abschließend ihre vielen neu gewonnenen Erkenntnisse. So formulierte Erik Fieder beispielsweise seine Gedanken: „Ich finde es wichtig auf Nachhaltigkeit zu achten und sich auch Gedanken über die Herstellung der Waren zu machen. Wir Menschen sehen meist nur das fertige Produkt, doch machen uns selten Gedanken über die Löhne oder die Produktionsweise.“

Erik Fieder, 7c & Claudine Conrad

Projekt von „Misereor“

Mit kleinen Schritten die Welt verändern

Dass wir jeden Tag in die Schule gehen dürfen ist für uns selbstverständlich. Nicht aber für viele Kinder in anderen Ländern der Welt.Im Rahmen der Projektpräsentation beschäftigten sich Schüler der Klasse 9a intensiv mit Hilfsorganisationen und deren Arbeit. Um die Theorie auch in die Praxis umzusetzen, wurde ein Projekt von „Misereor“ ausgewählt, das die Jungen unterstützen wollten. Für den Aufbau von Schulen und die Ausbildung von Lehrern im Südsudan sammelten sie am Tag der offenen Tür fleißig Pfandflaschen.Auch die Klassen 5a und 5c setzten sich im Rahmen des Geographieunterrichts mit diesem Thema auseinander und beschlossen schnell, auch helfen zu wollen.An zwei Tagen verkauften sie mit großem Engagement in den Pausen selbstgebackene Kuchen und Kekse.So kamen insgesamt 160,00 Euro für die Spendenaktion „Schulen für eine friedliche Zukunft im Südsudan“ zusammen.

(Frau Schiller)

Tag der offenen Schule 2019

Tag der offenen Schule 2019

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Foto: Robert Wolrab