Geschichte-Der Anfang (1959–1961)

Staatliche Mittelschule für Knaben (1959 – 1961) 

Am 3. April 1959 stellte der Neumarkter Stadtrat den Antrag auf Errichtung einer staatlichen Mittelschule für Knaben beim Kultusministerium, das am 6. August den entsprechenden Beschluss fasste. Es wurde auch ein Schulleiter ernannt, der aber aus persönlichen Gründen wieder absagte. Daraufhin wurde der bisherige Mittelschulkonrektor Rudolf Farker von der Staatlichen Mittelschule für Knaben in Immenstadt/Allgäu nach Neumarkt versetzt und mit dem Aufbau und der Leitung der neu errichteten Schule beauftragt.

Im Schuljahr 1959/60 begann der Unterrichtsbetrieb in den Räumen der Volksschule Bräugasse mit zwei Eingangsklassen, deren 67 Schüler von drei Lehrkräften unterrichtet wurden.

Aber wie sollte für die nächsten Jahre der Raumbedarf der jungen, wachsenden Schule gesichert werden? Erste Pläne eines Anbaus an die Volksschule Bräugasse wurden schnell verworfen. Eine echte Lösung dagegen bot das Projekt eines Anbaus an die städtische Mädchenmittelschule, doch lehnte die Regierung der Oberpfalz die fertig ausgearbeiteten Pläne aus bautechnischen Gründen ab.

Am 15. Juni 1961 fasste der Stadtrat den Beschluss, einen Schulneubau oberhalb des Freibads im „Sandloch“ zu errichten.

Die Verstaatlichung der 1950 gegründeten städtischen Mädchenmittelschule am 6. September 1961 brachte der Staatlichen Mittelschule für Knaben eine einschneidende Veränderung, nämlich die Angliederung einer Mädchenabteilung.

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