Wo lauern die Gefahren im Internet?

Wo lauern die Gefahren im Internet, bei Computerspielen oder in sozialen Netzwerken?
Tom Weinert, Experte für Internetkriminalität und Prävention aus München, informiert.

Laut aktueller Studien des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest besitzen 92% der 12 bis 13-Jährigen ein Smartphone und beschäftigen sich durchschnittlich 261 Minuten am Tag mit Bildschirmmedien. Ab 14 Jahren kann man mit 98 bzw. 99 Prozent Smartphonebesitz von einer Vollausstattung sprechen, heißt es in der JIM Studie aus dem Jahr 2018.

Bei einem Großteil der Aktivitäten (Online-Computerspiele, Soziale Netzwerke, Fernsehen, Radio und Kurznachrichtenn) agieren die Jugendlichen im Netz auf mobilen Plattformen, Apps und Kommunikationstools. Die Vielfalt der Inhalte ist riesengroß, die Anforderungen an die Nutzer, sich zurechtzufinden, werden immer höher.

„Natürlich macht die immer frühere Nutzung der digitalen Medien auch vor unserer Schule nicht halt. Insofern ist Medienpädagogik fester Bestandteil im Lehrplan“.

© Blackstone432

Einer, der weiß, wo die Gefahren im Internet, bei Computerspielen oder in den sozialen Netzwerken lauern, ist Tom Weinert aus München. Bei der Münchner Polizei ist Tom seit 2014 Experte für Internetkriminalität. „Wie überall gibt es auch im Internet Gefahren. Nicht nur für unsere Kinder, sondern auch für uns selbst ist es wichtig, diese Gefahren zu kennen. Nur wenn wir diese kennen, können wir uns dagegen schützen.“

Und so ist er seit einigen Jahren mit seinen Kollegen an unzähligen Schulen unterwegs, um Schüler, Eltern und Lehrer für die Risiken im digitalen Leben zu sensibilisieren. In seinem circa zweistündigen Vortrag in der Turnhalle geht es um unsere Sicherheit im Netz, die Maschen der Hacker, um unsere persönlichen Daten, die Aktivitäten der Kinder und darum, wie wir uns und unsere Kinder schützen können.

 

Foto: Robert Wolrab
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