Archiv der Kategorie: Schüleraktionen

Stadtmeisterschaft Handball

„We are the (Handball) champions…

In der Turnhalle der Mittelschule West wurde zum 5. Mal die Stadtmeisterschaft Handball für die 5. und 6. Klassen ausgetragen. Jeweils 10 Schüler unserer Sportklassen 5d und 6d durften sich mit Vertretern der beiden Neumarkter Gymnasien messen und konnten zum wiederholten Male den Sieg erringen.

Äußerst souverän und spielerisch überzeugend bezwangen unsere Sechstklässler sowohl das Ostendorfer als auch das Willibald-Gluck deutlich und sicherten sich verdient den Siegerpokal.

Wesentlich spannender machten es unsere Fünftklässler, die gegen das WGG nur ein Unentschieden erzielen konnten, das OG anschließend klar bezwangen und darauf hoffen mussten, dass das Ergebnis der beiden Rivalen zu unseren Gunsten ausfällt; Spannung pur und viele Emotionen auf der Tribüne! Und nach langen 20 Minuten endlich die Gewissheit, ebenfalls Sieger!

…of Neumarkt!“

Andreas Bäumel

Englisch-Lesewettbewerb

Englisch-Lesewettbewerb beim britischen Usborne Verlag in Regensburg

„Es gibt mehr Schätze in Büchern als Piratenbeute auf der Schatzinsel… und das Beste ist, du kannst diesen Reichtum jeden Tag deines Lebens genießen,“ sagte Walt Disney schon. Lesen macht Jugendlichen Spaß, egal ob mit Kindle oder herkömmlichen Buch, und dass ihnen das Lesen in der Fremdsprache Englisch auch keinerlei Probleme macht, das konnten am Donnerstag, 27.06.2019, jeweils vier Mädels und Jungs der beiden Neumarkter Realschulen unter Beweis stellen. In einem Vorentscheid an der Knabenrealschule wurden die besten Leser und Leserinnen der 7. Jahrgangsstufe für ein besonderes Finale ausgewählt, sie durften ihre Englisch-Lesefertigkeiten beim britischen Kinderbuchverlag Usborne in Regensburg zeigen, wo sie zusammen mit ihren Lehrkräften Veronika Northam und Edith Worden von der Vertragsleiterin Claudia Westlake herzlich begrüßt wurden. Jeder Leser bzw. jede Leserin durfte einen bereits bekannten Text vortragen und wurde in den Kategorien Lesefluss, Aussprache und Betonung bewertet. Als beste Leserinnen wurden Rosalie Kerling und Tina Ugiagbe von der Mädchenrealschule gekürt und als beste Leser gingen Leo Lang und Tylor Hicks von unserer Schule als Sieger hervor. Sie wurden mit amerikanischen Süßigkeiten belohnt, außerdem gab es Buchpreise und ein Eis für jeden der Teilnehmer vom Usborne Verlag.

Int. & Bayer. Leistungsschreiben 2019

Schülerleistungsschreiben 2019

Beim Bayerischen Schülerleistungsschreiben 2019 waren 15 Jungs sehr erfolgreich. Beste Schreiber mit über 2000 Anschläge in 10 Min. waren Sebastian Ibler 9 d und Ian Neuß 9 b. In der Kategorie Autorenkorrektur 2 war Korbinian Walther 9 b mit 71 Korrekturen der beste Schüler unserer Schule.
Erneute erfolgreiche Teilnahme beim Internet keyboarding 2019 für 3 Schüler. Sie nahmen an diesem Online-Wettbewerb in Deutsch und Englisch teil. Unsere Teilnehmer sind beim internationalen Vergleich sehr gut. Hier liegt die Durchfallquote in dieser Altersgruppe sehr hoch. Wir waren die einzige Realschule der BRD die teilgenommen hat. Absoluter Spitzenteilnehmer war Ian Neuß 9 b.

W. Daum

Foto: Robert Wolrab
Foto: Robert Wolrab

 

 

 

Fußball Jungen III

Mit neuen Trikots zurück zu alten Erfolgen

Ein kalter Vormittag war’s in Vilseck, doch die technisch versierte Spielweise unserer Schulmannschaft Fußball (Jungen III) erfreute die Herzen der Zuschauer. Belohnt wurde dies mit dem 2. Platz beim Regionalentscheid gegen die Konkurrenz aus Amberg und Sulzbach-Rosenberg. Ungeschlagen und nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses musste der Franz-Xaver-von-Schönwerth-Realschule Amberg der Vortritt gelassen werden. Trotz optischer Überlegenheit und einigen Torchancen endete dieser Vergleich nur 1:1 unentschieden. Ein ungefährdeter 2:0 Erfolg gegen die Krötensee-Mittelschule aus Sulzbach-Rosenberg reichte am Ende leider nicht aus, da die Amberger im Duell mit der Mittelschule drei Tore erzielten und sich nun im Bezirksfinale in Neutraubling beweisen dürfen.

Andreas Bäumel

Fairer Stadtrundgang 7b & 7c

Eine Welt

Es ist heiß. Sehr heiß. Doch ich sitze seit gefühlt unendlich vielen Stunden in einer maroden Fabrikhalle im Nirgendwo und schufte. Ich bin müde. Sollte ich aber langsamer arbeiten oder es wagen, einzuschlafen, kommt der Aufseher und schlägt mich oder sperrt mich in eine Kühlkammer.
Diese Sätze könnten wohl in einem beliebigen Band der „Tribute von Panem“ stehen, doch leider kommt es tagtäglich in Fabriken von Entwicklungsländern zu solchen Missständen.
Dass es auch anders geht, wurde den Klassen 7b und 7c, am 08.05.2019 und 10.05.2019 auf dem „Fairen Stadtrundgang“ durch Neumarkt von Frau Rupp, einer Mitarbeiterin des Eine-Welt-Ladens Neumarkt erklärt. In dem Geschäft finden sich Artikel von A – Z mit einer besonderen Eigenschaft: Sie wurden unter fairen Bedingungen nachhaltig hergestellt.
Zu Beginn des Workshops legte Frau Rupp zunächst eine Weltkarte auf den Boden und ließ die 30-köpfige Klasse 30 Stücke Schokolade auf die Kontinente verteilen, um deren Wohlstand und die Verteilung des Weltvermögens zu verdeutlichen. Schnell wurde das Ungleichgewicht zwischen den reichen Kontinenten wie Europa und Nordamerika und den ausgebeuteten armen Kontinenten wie Afrika und Asien deutlich.
Angekommen am Bürgerhaus erfuhr die Schulklasse, dass die Stadt Neumarkt die erste Fairtrade-Stadt Bayerns ist und das Amt für Nachhaltigkeit im Bürgerhaus seinen Sitz hat. „Nachhaltig bedeutet“, so erklärte Frau Rupp, „dass wir nicht mehr verbrauchen als nachwächst. Auf diese Weise stehen die Ressourcen, die wir haben, auch unseren Nachfahren noch zur Verfügung.“
Am Beispiel des fair gehandelten Kaffees, der im Bürgerhaus übrigens ausschließlich getrunken wird, wurde den Schülern vor Augen geführt, welche Konsequenzen niedrige Kaffeepreise für einen Kaffeebauern zum Beispiel in Kolumbien mit sich bringen. Fünf Jahre benötigt ein Kaffeebauer bis er seine Kaffeebohnen ernten kann. Zusätzlich sind die Preise von den Schwankungen an der Börse abhängig. Für die Bauern ist der Anbau deswegen oft unrentabel, sodass sie oftmals auf den Drogenanbau umsteigen. Zum Nachdenken regte die Jungs während des Workshops weiterhin die Aufgabe an, den Verdienst von zwei Kaffee anbauenden Familien mit einem Verdienst von einerseits 80 Dollar und andererseits 160 Dollar auf verschiedene lebensnotwendige Dinge aufzuteilen: Essen, Arzneimittel, Schulausbildung, Anbau in der Landwirtschaft, Hauseinrichtung und Fahrkosten. Schnell wurde klar, dass bei einem geringen Verdienst die Grundbedürfnisse der Kaffeebauern, wie Nahrung oder medizinische Versorgung, kaum oder gar nicht befriedigt werden können, während Bauern, die einen fair bezahlten Kaffeepreis erhalten, einen erheblich höheren Lebensstandard besitzen.
Die letzte Station auf dem fairen Stadtrundgang sollte das Neumarkter Rathaus sein, wo Umstände der Entstehung und die Produktionsschritte eines billigen T-Shirts aus Indien thematisiert wurden. Erstaunen ließ die Jungs unter anderem, dass 100 Liter Wasser für die Herstellung von drei T-Shirts benötigt werden und die Arbeiter auf den Baumwollplantagen ohne Schutzkleidung durch das ständige Bespritzen mit hochgiftigen Düngemitteln aus dem Flugzeug schwer krank werden. Die nähere Betrachtung der Produktionsschritte vom Anbau, Spritzen, Ernten, Spinnen, Weben, Färben, Nähen über das Bügeln und Verpacken bis hin zum Transport, Verkauf und die Entsorgung deckte schließlich weitere unmenschliche Arbeitsbedingungen auf. In kaum gesicherten Industriehallen ohne Notausgänge, Feuerlöscher und mit viel zu engen Gängen kommt es während der Arbeit kaum zu einer Fluchtmöglichkeit, wenn Feuer auftritt, wie ein trauriges Beispiel aus der Vergangenheit in Bangladesch zeigte. Schwangere Frauen müssen oftmals die harte Bügelarbeit übernehmen – in heißen, schweißtreiben Räumen – um sie auf diese Weise zur Kündigung zu bringen. Auch die Umwelt leidet in Indien extrem unter der Kleidungsindustrie, so sagen Indiens Flüsse oftmals voraus, welche T-Shirt-Farbe im nächsten Jahr Trend sein wird, nachdem die Abwässer ungeklärt in die Flüsse geleitet werden.
„Was macht ihr eigentlich mit euren Kleidern, wenn ihr sie nicht mehr benötigt?“, erkundigte sich die Expertin aus dem Eine-Welt-Laden zum Ende des Stadtrundgangs. Neben dem Verschenken, dem Verkauf auf Basaren, dem Spenden in der Kleiderkammer kamen auch die Entsorgung in Kleidercontainern zur Sprache, wobei man hier unbedingt auf das Siegel „Faire Wertung“ aufpassen muss, so warnte Frau Rupp. Um den Wert von Kleidung weiterhin zu erhalten, werden in Neumarkt als Fairtrade-Stadt aus alten Kleidern Taschen genäht.
Wieder angekommen im Unterricht, reflektierten die Schüler abschließend ihre vielen neu gewonnenen Erkenntnisse. So formulierte Erik Fieder beispielsweise seine Gedanken: „Ich finde es wichtig auf Nachhaltigkeit zu achten und sich auch Gedanken über die Herstellung der Waren zu machen. Wir Menschen sehen meist nur das fertige Produkt, doch machen uns selten Gedanken über die Löhne oder die Produktionsweise.“

Erik Fieder, 7c & Claudine Conrad

Projekt von „Misereor“

Mit kleinen Schritten die Welt verändern

Dass wir jeden Tag in die Schule gehen dürfen ist für uns selbstverständlich. Nicht aber für viele Kinder in anderen Ländern der Welt.Im Rahmen der Projektpräsentation beschäftigten sich Schüler der Klasse 9a intensiv mit Hilfsorganisationen und deren Arbeit. Um die Theorie auch in die Praxis umzusetzen, wurde ein Projekt von „Misereor“ ausgewählt, das die Jungen unterstützen wollten. Für den Aufbau von Schulen und die Ausbildung von Lehrern im Südsudan sammelten sie am Tag der offenen Tür fleißig Pfandflaschen.Auch die Klassen 5a und 5c setzten sich im Rahmen des Geographieunterrichts mit diesem Thema auseinander und beschlossen schnell, auch helfen zu wollen.An zwei Tagen verkauften sie mit großem Engagement in den Pausen selbstgebackene Kuchen und Kekse.So kamen insgesamt 160,00 Euro für die Spendenaktion „Schulen für eine friedliche Zukunft im Südsudan“ zusammen.

(Frau Schiller)

Schüler-Medien-Tag 2019

Schülermedientag an der KRS

Am Freitag, 03.05.2019, fand der erste bayernweite Schülermedientag statt, der von der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit zusammen mit der Süddeutschen Zeitung initiiert wurde. Verschiedene Medienvertreter aus Lokalredaktionen, Fernseh- und Radiostationen kamen am Tag der Internationalen Pressefreiheit in ganz Bayern an rund 200 Schulen, um vor Ort mit Schülern über Glaubwürdigkeit im Zusammenhang mit Medienberichterstattung zu sprechen.

Foto: Robert Wolrab

Foto: A. Pfister

An der Knabenrealschule in Neumarkt setzten sich die Klassen 8a und 8b mit Herrn Hauke Höpcke von den Nürnberger Nachrichten bzw. Frau Stefanie Roth vom Neumarkter Tagblatt mit dem Thema „Fakten gegen Fakes – Wie glaubwürdig sind unsere Medien?“ auseinander und diskutierten unter anderem die Fragen: „Woran erkennt man Fake News?“ und „Wie kann ich Fakten checken?“.
Dass eine gewisse Medienskepsis wichtig ist, lernten die Jungs in der Doppelstunde genauso, wie sie durch eine Bilderrückwärtssuche die Echtheit eines Bildes überprüfen können. Und Hausaufgaben bekamen die Schüler auch noch auf – durch Veränderungen am Bildtext oder an der Überschrift ihre eigenen „Fake News“ zu erstellen.

Foto: A. Pfister
Foto: Robert Wolrab